PC

Die Plattformfrage: "Robcad NT vs. UNIX"

Roman Kurowiak, 20. August 2005

Nach wie vor existieren zwei Varianten von eM-Workplace (Robcad) der Firma Tecnomatix (UGS), eine für UNIX-Maschinen und eine für PC-Workstations. Firmen, die bereits über UNIX-Versionen von Robcad verfügen, könnten sich vor dem Hintergrund der kostenintensiven Migration, bei der sowohl Lizenz- als auch Hardwarekosten anfallen, für einen Verbleib im UNIX-Lager entscheiden.

Zunächst stellt sich die Frage nach der Zukunftssicherheit der Lösung. Da Tecnomatix (UGS) die Migration bestehender UNIX-Lizenzen auf Robcad PC-Versionen stark vorantreibt, ist zu vermuten, dass zukünftig nur noch PC-Workstations unterstützt werden. Wer in neue Robcad-Lizenzen investieren möchte, sollte sich daher für die PC-Variante entscheiden, wenn UNIX-Lizenzen nicht einen deutlichen Vorteil im betrieblichen EDV-System darstellen.

Ein anderes Kriterium könnte die Frage nach der Performanz beider Lösungen sein. In dieser Hinsicht ist Robcad NT jedoch mit der UNIX-Variante von eM-Workplace mittlerweile gleichauf. Zusätzlich kann Robcad NT Problemlos auf einem Laptop betrieben werden, was zusätzliche Flexibilität bringt.

Da allerdings noch nicht alle Funktionalitäten von Robcad Unix in die PC-Version integriert wurden, sollte das jeweilige Einsatzgebiet zuvor mit der Firna Tecnomatix eingehend erörtert werden. Möglicherweise ergibt sich aus einem solchen Gespräch, dass sich die Plattformfrage nach Robcad NT oder Robcad UNIX gar nicht erst stellt. Selbstverständlich gibt es aber neben der Möglichkeit, Robotersimulation mit Tecnomatix-Produkten zu betreiben noch andere Hersteller. So sollte auch DELMIA von Dassault Systèmes in die Auswahl einbezogen werden. Bestehen hinsichtlich der Wahl des Anbieters keine Vorgaben von Kundenseite, können aber auch Exoten wie EasyRob in Frage kommen.

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